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Archiv für die Kategorie ‘IT’

Google Street View

18. August 2010 GambaJo Keine Kommentare

Derzeit ist googles Dienst Google Street View in aller Munde.
Die Firma google schickt speziell ausgerüstete Autos durch alle Städte, die 360 Grad-Fotoaufnahmen von allen Straßen machen. Aus diesen Fotos werden 360-Grad-Ansichten erstellt, die jeder frei verfügbar im Internet nutzen kann.

Die Meinungen zu diesem Dienst gehen weit auseinander. Auch ich bin zwiegespalten.
Einerseits finde ich es interessant sich Orte anzuschauen, wo man noch nicht war, oder wo man hin möchte. Andererseits stellt sich die Frage nach dem Nutzen davon. Den geografischen Dienst, de ich von google am meisten nutze ist Google Maps. Ich nutze es, um mir Übersicht über Städte zu verschafen und um Routen zu berechnen.
Google Earth hingegen finde ich irgendwie weitestgehend nutzlos. Es ist ein nettes Spielzeug, das recht hoch gehypet wurde. Aber es langweilt mich schnell.

Street View an sich ist auch eine ganz gute Idee. So kann man sich berühmte Orte oder Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Aber mir erschließt sich nicht, wozu man solche Aufnahmen von Privat-Häusern braucht.
Nützlich wären solche Daten z.B. für Einbrecher. Die können gemütlich und unauffällig lohnende Ziele aussuchen, Fluchtwege erkunden, usw.
Damit will ich nicht sagen, dass google so etwas beabsichtigt, aber so etwas muss man einfach berücksichtigen.
In den USA gab es schon viele Fälle, bei denen Menschen bei peinlichen Situationen fotografiert wurden. Nackt beim sonnen, beim Seitensprung, beim Wildpinkeln, usw.
Man kann sich zwar tilgen lassen, aber das bedeutet auch, dass man den Datenvorrat nach sich selbst durchforsten muss, damit man überhaupt mitbekommt, dass man öffentlich ausgestellt wurde.

An sich habe ich nichts gegen StreetView, allerdings gegen das Vorgehen dabei.
Google fragt nicht nach, ob man sein Haus fotografieren lassen möchte, sondern fotografiert einfach. Statt dessen hat man die Möglichkeit Widerspruch einzulegen. Für diesen Widerspruch hat man allerdings nur 4 Wochen Zeit. Man kann später sein Haus immer noch löschen lassen, das dürfte vermutlich allerdings lange dauern, und die Daten werden sicher weiterhin bei google bleiben.
Schöner wäre gewesen, wenn google von sich aus nachgefragt hätte.

Frag sich, was google bei dieser Aktion noch so an Daten sammelt. Vor kurzem ist bekannt geworden, dass google beim Fotografieren auch WLAN-Netzwerk-Daten gesammelt hat. So hatte google plötzlich eine menge WLAN-Daten, die man auch geografisch zuordnen kann.

Googles Maxime lautet “Don’t be evil” (eng. “Sei nicht böse”). Das ist auch so weit ganz lobenswert. Fragt sich nur, was mit den ganzen Daten passiert, wenn es google mal finanziell nicht so gut gehen sollte. Daten sind heutzutage nämlich wertvolle Ware, für die manche viel Geld bezahlen.

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ToDoList

15. August 2010 GambaJo Keine Kommentare

Ich möchte eine neue Rubrik einführen: Die IT-Tools.
Dabei möchte ich Tools und Programme vorstellen, die ich für ganz nützlich erachte. Dabei werde ich OpenSource, ClosedSource und kostenpflichtige Programme vorstellen.

Den Anfang mache ich mit einem Tool, um sich und Seine Aufgaben als Einzelkämpfer zu organisieren.
Das Tool heißt ToDoList und lässt sich unter z.B. http://www.abstractspoon.com/ herunterladen. Leider gibt es das Tool nicht in Deutsch.

Bei ToDoList kann man mehrere Aufgabenlisten verwalten. Diese Listen lassen sich als Baum-Ansicht und als Liste anzeigen. Ich persönlich bevorzuge die Baum-Ansicht, da man sich so Oberthemen erstellen kann, unter denen man die eigentlichen Aufgaben platziert. So bekommt man schnell mehr Überblick, da man die Aufgaben, die man gerade nicht braucht, ausblenden kann.

Das Tool stellt viele verschiedene Felder für Daten bereit. Darunter sind so Felder wie Status, Priorität, Bearbeiter, Termin, Dauer, usw. man wird am Anfang förmlich damit erschlagen.
Das Tool bietet aber sehr viele Einstellungsmöglichkeiten, darunter auch die Ausblendung nicht gewünschter Felder. So kann man sich das Toll nach seinen Bedürfnissen anpassen.

Ich nutze das Tool für die verschiedensten Sachen. Termine für Jurierungen in meinem Foto-Club, Foto-Ideen, Themen-Ideen für dieses Blog, ToDos für den Urlaub usw.

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Ububtu 9.10 (Karmic Koala)

5. November 2009 GambaJo Keine Kommentare

Ich nutze privat schon seit längerem Linux. Ich habe mittlerweile einige Distributionen ausprobiert, und bin lange bei Debian geblieben. Ein Ubuntu-Freund war ich nie, irgendetwas hat mich immer gestört.

Nun habe ich Mal wieder aus Neugier die aktuelle Version von Ubuntu (9.10) ausprobiert, und ich muss sagen, ich bin positiv überrascht.
Bei einer 16-MBit-Leitung dauerte der Download ca. 15 Minuten (es ist nur ein CD-Image).
Die Installation dauerte keine 30 Minuten, danach hat man ein komplettes Betriebssystem mit allen für den Anfang nötigen Tools (Office, Browser, Bildbearbeitung, kleine Spiele, Mail-Client, usw.). Die Netzwerkkarte wurde automatisch erkannt und eingerichtet, so dass ich sofort Zugang zum Internet hatte. Die Onboard-Soundkarte meines nVidia-Bords wurde auch direkt erkannt und eingerichtet.
Der nVidia-Treiber wurde im Nachhinein nach Nachfrage automatisch installiert, genau so der Treiber für meinen DVB-T-USB-Stick.

Ein kompletter Kaltstart dauert direkt nach der Installation auf dem alten Rechner meiner Freundin 20 Sekunden (ich hab’s gestoppt). Nach deaktivieren einiger unnötiger Dienste (Bluetooth, Sane, usw.) geht’s sogar noch einen Tick schneller.

Die Desktopumgebung ist Gnome, dass ich such schon unter Debian genutzt hab. Trotzdem wirk hier ehr alles, wie aus einem Guss. Der Software-Packet-Manager wirkt strukturiert und übersichtlich. Man kann sich mit wenigen Klicks sein Wunsch-System einrichten, alles Unnötige entfernen. Und das, was bleibt, wird vom Paket-Manager automatisch aktuell gehalten.
Compiz wird standardmäßig mit installiert, so dass es einige Desktop-Effekte von Anfang an gibt. An sich stehe ich nicht aus solche Spielereien, aber hier sind sie so dezent, dass es nicht stört. Das kann man sich aber natürlich auch anders konfigurieren.

Natürlich ist es auch schön ressourcenschonend, es wird gerade Mal ca. 350 MB RAM genutzt. Dadurch läuft es schön flott.

Bisher bin ich wirklich beeindruckt. Mal schauen, ob der erste Eindruck nicht täuscht.

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Neues von Mampf

21. Januar 2009 GambaJo Keine Kommentare

Na ja, der Titel ist etwas geprahlt. Hab in den letzten Wochen einfach kaum Zeit das Projekt wirklich voranzutreiben.
Im Moment arbeite ich an der Hauptansicht, die dreigeteilt ist. Links wird es mal einen Baum geben, der die Rezepte nach Kategorien auflistet. Oben links gibt es eine Auflistung der Rezepte, und unten rechts gibt es dann das markierte Rezept ausführlicher dargestellt. Genau an dieser Darstellung arbeite ich gerade.

mampf_hauptansicht_01mampf_erfassung_01
mampf_hauptansicht_02mampf_auswahl_01

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Desktop auf neuem Monitor

20. Januar 2009 GambaJo Keine Kommentare

Habe mir ja vor kurzem einen neuen Monitor gekauft: Samsung SyncMaster T240.
Es ist ein 24 Zoll Monitor mit einer nativen Auflösung von 1920×1200 Bildpunkten, ein ganz schöner Brummer also.
Hab mir daher auch einen neuen Wallpaper gegönnt, der auch ganz passend zur Jahreszeit ist. Außer ein paar System-Applets habe ich kein Eye-Candy-Gedöns, da ich so was nicht brauche. Ist halt eine Workstation.
Der Desktop ist GNOME 2.22.3 auf Debian testing 64Bit.

screen_clear
screen_shell

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Chili-Saison 2008 ist zu Ende

2. Dezember 2008 GambaJo Keine Kommentare

Hab letzte Woche die letzten Habeneros, Lemon Drops und Rocotos abgeerntet und getrocknet. Nun ist nichts mehr an den Sträuchern. Ist aber auch nicht schlimm, hab so einiges getrocknet, so dass ich einen guten Vorrat für den Winter habe.

Im Moment komme ich auch nicht wirklich hier was zu schreiben, da ich beruflich stark unter Strom stehe. Na ja, ich hoffe, es wird bald besser.

Da ich beruflich auch immer mehr C# und SQL brauche, habe ich mein Rezeptverwaltungs-Projekt auf Eis gelegt, oder besser gesagt, ich versuche es mit C# und sqlite. Bin bisher noch nicht besonders weit, aber gefühlsmäßig würde ich sagen, dass es mir leicher fällt, als mit Java und db4o. Werde den Hauptdialog auch umgestellten, da ich noch ein paar Ideen hatte.
Da ich Debian (Linux) nutze, nutze ich Windows XP als virtuelle Maschine mit Virtualbox. Als IDE benutze ich Microsofts Visual Studio 2008. Man kann ja oft berechtigt über Microsoft meckern, aber VS ist wirklich eine gute (wenn auch nicht perfekte) IDE.

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Firefox 3.0.3 für einen AMD X2 64Bit Prozessor kompilieren

4. Oktober 2008 GambaJo Keine Kommentare

Mozilla hat die Version 3.0.3 von Firefox veröffentlicht, die ich natürlich versucht hab zu kompilieren. Merkwürdigerweise hat das nicht genau so, wie mit Firefox 3.0 oder Firefox 3.0.1 funktioniert.
Es hat mich Tage und Stunden gekostet, bis ich endlich die richtige Kombination herausgefunden habe.

Zunächst muss man den Quellcode vom FTP-Server herunterladen und entpacken. Für 64Bit-Linux-Systeme muss man dann noch einige Quellcode-Dateien manuell anpassen. Wie das geht, steht hier.
Anschließend muss man die Datei .mozconfig im entpackten mozzila-Ordner folgendermaßen füllen:

. $topsrcdir/browser/config/mozconfig

mk_add_options MOZ_CO_PROJECT=browser
mk_add_options MOZ_OBJDIR=@TOPSRCDIR@/obj-@CONFIG_GUESS@
ac_add_options --enable-application=browser
ac_add_options --prefix=/usr/
ac_add_options --enable-optimize="-march=k8 -O2 -pipe -m3dnow -msse3 -mmmx -mtune=k8 -freorder-blocks -ftracer -fno-reorder-functions -fno-strict-aliasing -fomit-frame-pointer"
ac_add_options --without-system-nspr
ac_add_options --without-system-nss
ac_add_options --without-system-jpeg
ac_add_options --without-system-zlib
ac_add_options --without-system-png
ac_add_options --with-pthreads
ac_add_options --enable-libxul
ac_add_options --disable-tests
ac_add_options --disable-debug
ac_add_options --disable-installer
ac_add_options --enable-xinerama
ac_add_options --enable-default-toolkit=cairo-gtk2
ac_add_options --disable-xprint
ac_add_options --disable-strip
ac_add_options --disable-pango
ac_add_options --enable-system-cairo
ac_add_options --enable-svg
ac_add_options --enable-canvas
ac_add_options --enable-xft
ac_add_options --disable-ipv6
ac_add_options --disable-updater
ac_add_options --enable-64bit
ac_add_options --with-java-include-path=/usr/lib/jvm/java-6-sun/include/
ac_add_options --disable-composer
ac_add_options --disable-ldap
ac_add_options --disable-mailnews
ac_add_options --disable-pedantic
ac_add_options --disable-freetype2
ac_add_options --enable-update-packaging
ac_add_options --enable-svg-renderer=cairo
ac_add_options --disable-mochitest
ac_cv_visibility_pragma=no

Den Pfad für Java muss man natürlich auf seinen Pfad anpassen.

Nun folgen de Befehle “./configure”, “make” und “make install” und schon hat man den aktuellen Firefox für seinen AMD-64Bit-Prozessor optimiert kompiliert. Aber Achtung, diese Optionen funktionieren nur unter einem 64Bit-Betriebssystem.

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Mein neuer Desktop [XFCE]

26. August 2008 GambaJo 3 Kommentare

Wie der eine oder andere vielleicht weiß, nutze ich privat schon seit einiger Zeit Linux als Betriebssystem, Debian testing 64Bit um genau zu sein.
Linux bietet die Möglichkeit nicht nur seine Desktop-Themes zu ändern, sondern den gesamten Desktop. Es gibt so einige GUIs für Linux, von schön bunt bis hin zu sehr minimalistisch. Die zwei bekanntesten sind mit Sicherheit KDE und GNOME. Bisher habe ich auch immer GNOME genutzt.

Ich bin aber offen für Neues und probiere immer wieder Alternativen aus. Dadurch bin ich zu Xfce gekommen, welches auch das GTK (GIMP-Toolkit) nutzt. Der Vorteil zu GNOME ist aber, dass Xfce deutlich schlanker und ressourcenschonender ist.

Die meisten Desktops, die wirklich schön und wie aus einem Guss aussehen, sind in der Realität nicht wirklich praktisch bis hin zu unbenutzbar. Meine Priorität bei einem Desktop ist eindeutig die Funktionalität und dazu gehört auch eine gute Performance. Das schicke Design ist dann eher Bonus, aber nicht unbedingt notwendig.
Xfce ist eine gelungene Kombination aus Funktionalität und Design.

So, und nun hier mein aktueller Xfce-Desktop:

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Zwischenstand beim Javaprojekt Mampf

18. August 2008 GambaJo Keine Kommentare

Habe im Urlaub endlich mal Zeit und vor allem Lust gefunden mich mal wieder mit meinem kleinen Java-/db4o-Projekt zu beschäftigen. Wenn man dann ein Mal wieder drin ist, läuft es ganz gut.

Änderungen waren in erster Linie für den End-User nicht sichtbar, da es eher um Code-Optimierung ging. So habe ich versucht so viel Code wie möglich aus den einzelnen Stammdaten-Modulen in die übergeordnete Klasse zu verfrachten. Das sparrt Redundanzen und mach spätere Änderungen einfacher, weil sie nur noch an einer Stelle durchgeführt werden müssen.
Ich hab alle Methoden, Eigenschaften und Kommentare in englisch umgewandelt, so dass die fertige Software später auch von anderen Entwicklern bearbeitet werden kann.
Und ich hab zu jeder von mir erstellten Methode ein Javadoc-Kommentar hinzugefügt.

Für den User merkbar ist nun, dass man alle Stammdaten-Module komplett nutzen kann (Daten erstellen, bearbeiten, löschen und auswählen) und dass man mittlerweile auch komplette Rezepte inklusive Zutatenliste erfassen und speichern kann. DIe Kommunikation mit der Datenbank läuft da schon ganz gut.
Im Moment arbeite ich daran die gespeicherten Rezepte wieder in der Rezepte-Liste anzuzeigen, und wenn man ein Rezept markiert, dass es dann auch im Dialog in den entsprechenden Feldern angezeigt wird.
Außerdem muss ich noch die einzelnen Stati (Leer, Ansicht, Bearbeiten, Neu) testen, so dass der Status an der richtigen Stelle im Programm geändert wird, und dass dann die richtigen GUI-Komponenten aktiv oder inaktiv sind.


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Firefox für ein 64Bit-Linux und AMD64-Prozessor kompilieren

23. Juli 2008 GambaJo Keine Kommentare

Wie viele andere User auch, nutze ich den Firefox als Browser. Früher habe ich swiftfox genutzt. Swiftfox ist eigentlich Firefox, dass aber mit speziellen Parametern kompiliert (in Maschinencode übersetzt) wurde, so dass es für eine bestimmte CPU-Architektur optimiert ist.
Swiftfox gibt es aber leider nicht als 64Bit-Variante, und ich wollte auch nicht so lange warten, bis die aktuelle Firefox-Version auch als swiftfox vorliegt. Daher habe ich angefangen meinen Firefox selbst zu kompilieren.
Man braucht dafür den Quellcode von Firefox, den C++ Compiler gcc aber der Version 3.3 und make.

Der Quellcode liegt gepackt vor, muss also erst mal entpackt werden.
Danach führe ich das configure-Script mit diversen Parametern aus:

./configure --prefix=/usr/ --enable-application=browser --enable-optimize --disable-debug --enable-libxul --disable-shared --disable-tests '--enable-optimize=-O3 -march=athlon64 -freorder-blocks -fno-reorder-functions -msse2 -mmmx -m3dnow -mfpmath=sse -D_FORTIFY_SOURCE=2' --with-pthreads --enable-application=browser --enable-default-toolkit=cairo-gtk2 --with-distribution-id=st-fox --disable-freetype2 --enable-single-profile --enable-extensions=default,xforms,schema-validation --disable-installer --disable-profilesharing --enable-xft --enable-crypto --enable-svg --enable-canvas --enable-update-packaging --enable-xinerama --with-java-include-path=/usr/lib/jvm/java-6-sun/

Sofern keine Fehler gemeldet wurden, kann ich das Programm nun kompilieren:

make && make install

Startet man nun Firefox, fällt direkt auf, dass das Firefox-Icon in der Titelleiste und in der Taskleiste anders aussieht.

icon

icon

Ein kurzer Blick unter Hilfe->Über verrät uns, dass man nicht Firefox, sondern Minefield gestartet hat. Das erklärt auch das Icon.

minefield

minefield

Minefiled ist Firefox, wird nur so genannt, weil man sich eigentlich in der Entwicklerversion befindet (Minenfeld). Das lässt sich sicher auch in Firefox und das richtige Icon ändern, aber mich stört es nicht.

Beim Kompilieren der Version 3.0.1 hatte ich dann plötzlich ein merkwürdiges Problem. Sowohl das configure-Script, wie auch das Kompilieren und Installieren verliefen ohne Probleme. Wollte ich dann Firefox starten, bekam ich folgende Meldung:

*** buffer overflow detected ***: /usr/lib/firefox-3.0.1/firefox-bin terminated
======= Backtrace: =========
/lib/libc.so.6(__fortify_fail+0x37)[0x7f71eb343787]
/lib/libc.so.6[0x7f71eb341e70]
/lib/libc.so.6[0x7f71eb3424cb]
/usr/lib/firefox-3.0.1/libxul.so(XRE_GetBinaryPath+0x4c)[0x7f71eec2ba5c]
/usr/lib/firefox-3.0.1/firefox-bin[0x400e2f]
/lib/libc.so.6(__libc_start_main+0xf4)[0x7f71eb2891c4]
/usr/lib/firefox-3.0.1/firefox-bin[0x400c69]

Im Netz direkt war so nichts Vernünftiges zu dem Thema zu finden, also stöberte ich etwas im Bugzilla rum. Anscheinend gibt es ein Problem bei einer bestimmten Konstellation. Wenn man ein 64Bit-Linux einsetzt und den gcc 4.3 Compiler nutzt, gibt es ein Problem mit einer Variable für einen Pfad, die im Quellcode festgelegt ist.
Im Bugzilla habe ich dann eine Lösung gefunden. Man muss einige Dateien des Quellcodes editieren, und dann das Programm noch mal kompilieren. Danach läuft es wie gewohnt.

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