Dieser Blog ist umgezogen
Da ich meinen Webspace nur noch zum gelegentlichen Bloggen nutze, bin ich mit meinem Blog zu WordPress umgezogen.
Dieser Blog hier wird nicht weiter geführt, und bald auch aufgelöst. Also Schau in Zukunft hier nach.
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Wir waren letztens auf dem Cityleaks Festival in Köln.
Leider waren wir am letzten Tag da, und haben auch keine Führung mitgemacht, es hat aber trotzdem Spaß gemacht.
Man kann sich z.B. in einer Galerie das Prospekt dafür holen, auf dem eine grobe Stadtkarte gedruckt ist. Auf dieser Karte sind die einzelnen Kunstwerke markiert, so dass man von Kunstwerk zu Kunstwerk durch Köln läuft (oder mit dem Rad fährt) und dabei auch Ecken von Köln erkundet, wo man sonst noch nicht war.
Ich kann es nur empfehlen.
Eben im Zoom-Kino gesehen.
Was für ein wundervoller Film.
Die Idee war, dass youtube-User an einem Tag ihr Leben filmen und einige Fragen, wie “Was liebst Du?” oder “Wovor hast Du Angst?” beantworten.
Es wurden tausende Filme aus über 190 Ländern eingeschickt, und daraus ein Film gemacht. Wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass die Amateur-Aufnahmen durch Profi-Aufnahmen ergänzt wurden. Das Spiel mit der Unschärfe, perfekte Beleuchtung, spannende Ausschnitte und Schnitte lassen darauf schließen.
Dennoch, diese Aufnahmen waren eine Augenweide. So, wie da gefilmt wurde, möchte ich fotografieren können.
Heute waren wir seit langem mal wieder auf unserem Feld und haben eine dicke Ernte eingefahren. Und das ist noch nicht alles. Wir werden die Tage noch Mal rausfahren müssen. Da ist bestimmt noch mal so viel.
Das Ernten der Möhren konnte man meterweit riechen. Unglaublich, wie intensiv Möhren riechen können.
Anfang des Jahres habe ich mir ein HTC Desire gekauft. Als ich es gekauft habe, war Android 2.2 (Froyo) drauf.
Ein Nachteil bei den Android-Geräten ist leider, dass die Hersteller die Geräte kaum mit Updates des Betriebssystems supporten.
Das Desire war/ist aber ein beliebtes Gerät, so dass sich clevere Leute dran gesetzt haben, verschiedene Umsetzungen von Android 2.3 (Gingerbread) für das Desire zu erstellen. Solche Umsetzungen, die nicht offiziell vom Hersteller kommen, nennt man Custom ROM’s.
Da ich neugierig bin und gerne ausprobiere, habe ich drei der beliebtesten ROM’s ausprobiert.
Anfangs war ich fast überfordert, da man mit vielen neuen Begriffen und Techniken klar kommen muss. Außerdem besteht ein gewisses Risiko das Gerät komplett unbrauchbar zu machen. Aber sonst wäre es ja auch langweilig.
Doch bevor man eine solche ROM installieren kann, muss man das Gerät zunächst rooten. Android basiert auf Linux, und wer sich ein wenig mit Linux auskennt, dem wird der Begriff “root” bekannt sein. Linux ist als Mulit-User-Betriebssystem konzipiert, bei dem jeder Benutzer seinen strickt abgetrennten Bereich und bestimmte Rechte und Einschränkungen hat. “root” ist der einzige Benutzer, der Rechte und Zugriff auf alles hat. Vergleichbar unter Windows mit dem Benutzer “Administrator”.
Aus Sicherheitsgründen läuft die Benutzeroberfläche unter Android mit eingeschränkten Rechten. Beim rooten startet man Android mit root-Rechten bzw. kann diese bestimmten Anwendungen “verleihen”.
Dann installierte ich das ClockworkMod Recovery, eine Art erweiterten Bootmanager. Beim Starten kann man dem Gerät sagen, dass es nicht direkt Android booten soll, sondern erst in den Bootmanager und dann ins Recovery.
Im Recovery kann man Backups erstellen, die SD-Karte formatieren, ROM’s installieren und noch einiges mehr.
Hat man ein Mal so ein Recovery installiert, ist das installiere, oder “flashen”, wie es eigentlich heißt, von Custom ROM’s recht einfach und schnell durchführen.
Zunächst lädt man sich die gewünschte Custom ROM herunter, welche aus einer ZIP-Datei besteht. Diese packt man einfach auf die SD-Karte. Nun bootet man ins Recovery und löscht verschiedene Daten. Das nennt man “wipe”. Was genau man löschen muss, steht auf den Seiten, auf denen die ROM’s angeboten werden. Aber keine Angst, so viele Optionen gibt es da gar nicht.
Und dann kann man der Menüeintrag im Recovery einfach die Installation starten. Es könnte allerdings sein, dass die SD-Karte nicht verfügbar ist. Dann muss man die Karte im Recovery “mounten”. “Mounten” ist auch ein Linux-Begriff und bedeutet, dass man Speichermedien isn Dateisystem “einhängt”, also so etwas wie “verbinden”.
Den Anfang machte das damals frische Cyanogenmod 7, vermutlich die beliebteste ROM für das Desire. Es hat eine große Community und unterstützt neben dem Desire auch viele andere Geräte (bald sogar Tablets). An sich ist die ROM ganz gut. Man hat sehr viele Einstellungsmöglichkeiten, die man unter dem “normalen” Android nicht hat. Mir persönlich war das aber ein wenig zu überladen. Außerdem muss man die Google-Apps, die normalerweise standardmäßig dabei sind, nachinstallieren, da Google den Machern dieser ROM untersagt hat, diese direkt in die ROM zu packen.
Danach hatte ich für einige Zeit die Oxygen ROM. Mit dieser ROM war ich richtig zufrieden. Sie hat nicht so viele Einstellungsmöglichkeiten, wie Cyanogenmod, aber das wichtigste ist dabei. Und dadurch ist das System einfach und flott. Ich mag keine Systeme, die schön durchgestylet aber nicht benutzbar sind.
Oxygen unterstützt auch nicht so viele Geräte, wie Cyanogenmod.
Derzeit teste ich MIUI. Ich war schon lange neugierig drauf, habe mich aber bisher nicht getraut, da ich immer wieder gelesen habe, dass die Lokalisierung (also die Übersetzungen) nicht vollständig seien. Bei anderen Systemen mag das halb so wild sein, da dort, wenn nicht übersetzt, einfach englisch “durchscheint”. MIUI kommt aber aus China.
Aber wir bewegen uns zum Glück in der Welt von Open-Source. Da findet sich immer irgendjemand, der Interesse und SPaß hat die Sache voran zu bringen. So ein Projekt ist MIUI-Germany. Ich weiß nicht, ob die selbst übersetzen, aber mittlerweile bekommt man relativ schnell nach den chinesischen oder englischen auch die deutschen Releases.
MIUI sticht am meisten aus der Masse heraus, da es nicht wie Android, sondern eher wie das iOS des iPhones aussieht. MIUI ist zumindest visuell eine Mischung aus iPhone und Android.
Wer also nicht so viel Geld für ein iPhone hat, die Oberfläche aber mag, der sollte sich mal MIUI anschauen.
Bisher gefällt mir das System ganz gut. Ich muss mich zwar ein wenig um gewöhnen, aber das geht eigentlich ganz flott, da unter der Haube immer noch Android steckt.
MIUI liefert auch die wichtigsten Apps aus eigenem Hause, so das vieles, wie aus einem Guss aussieht.
Mal schauen, ob ich bei MIUI bleibe, oder zu Oxygen zurück gehe.
Ach ja, eines sollte man dabei beachten. Keine der ROM’s hat HTC Sense, die HTC eigene Oberfläche. Wer die unbedingt haben möchte, muss leider auf Android 2.2 bleiben, da HTC keine zufridenstellende Oberfläche für das Desire für Android 2.3 erstellt hat.
Dieses Jahr ist kein gutes Jahr für unsere Heimernte. Durch dieses wechselhafte und überwiegend schlechte Wetter taugt unsere Heimernte nicht viel.
Die Tomaten gehen so. Die Chilis sind kaum gewachsen. Sie haben zwar mittlerweile ein paar grüne Früchte, aber die sehen nicht so dolle aus, und ich befürchte, dass sie nicht rechtzeitig reif werden.
Wie schon gesagt, habe ich das Wetter im verdacht. Entweder wir haben hier Sahara oder die Sintflut. Hinzu kommt, dass wir unsere Terrasse auf der Ecke des Hauses haben, und es anscheinend dadurch hier tierisch windig ist. Die meisten Blumentöpfe und Kübel sind schon mehrfach umgekippt. Die pflanzen haben auch stark unter dem Wind an sich gelitten.
Wir mussten sie schon mehrfach in die Wohnung verfrachten und wieder nach draußen, um sie vor dem Wetter zu schützen. Das kann nicht gut gehen.
Auf dem Feld von “Meine Ernte” hatten wir mehr Glück. Dort haten wir zwar mit einigen Schädlingen zu kämpfen, aber im Großen und Ganzen war es ok.
Allerdings haben wir alles etwas ungeplant und unkoordiniert gemacht, so dass vieles Überreif wurde. Von jeder Sorte werden die Pflanzen mehr oder weniger gleichzeitig reif, und wir wussten nicht wohin damit. Beim nächsten Mal müssen wir uns besser vorbereiten, besser planen und die Sachen, die wir nicht sofort verbrauchen, irgendwie haltbar machen.
Trotzdem, es war wieder schön ganz frisch geerntetes Gemüse zu essen. Ich stand vor dem Erbsen-Strauch und hab die Erbsen gefuttert, als wären es Smarties. Auch die Radieschen oder Karotten waren köstlich.
Manch einer hat das vielleicht schon verfolgt. Bei unserem ersten Probeshooting für unser Porträt-Workshop habe ich angefangen die Modells düster und “böse” abzulichten. Dabei setze ich bewusst unvorteilhaftes und hartes Licht mit starken Schlagschatten ein.
Ich weiß, dass das nicht jedermanns Geschmack ist, denn ich bilde die Modells nicht vorteilhaft ab. Eher im Gegenteil.
Ich möchte zeigen, dass jeder Mensch eine “dunkle” Seite hat. Von vielen hübschen Modells kennt man eben nur die “schönen” Aufnahmen. Aber auch die haben eine dunkle Seite.
Meine ersten Versuche sind eben Versuche. Sie sind technisch und inhaltlich nicht perfekt, aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Es ist schwierig die Modells dazu zu animieren “böse” zu schauen. Von der Idee sind eigentlich alle angetan, aber auf Kommando überzeugend böse schauen ist eben nicht einfach.
Wie findet ihr das Konzept?
Tatsächlich haben wir sie schon etwas länger. Ich wollte warten, bis wir die ersten Ergebnisse vorweisen können, aber das dauert vermutlich noch ein wenig, daher berichte ich schon Mal. Die damit geschossenen Bilder werde ich dann nachreichen. Bis dahin kann man sich Bilder von anderen Lomografen anschauen. Dabei sei direkt gesagt, dass die (Lomo-)Effekte, die dabei entstehen, nicht nur von der Kamera, sondern vom Format und Film abhängig sind.
Das Design ist natürlich sehr schick. Ich hoffe, dass die weißen Flächen nicht mit der Zeit vergilben oder sonst wie eine unerwünschte Farbe annehmen.
Die Kamera selbst ist komplett aus Kunststoff, selbst die Linse. Das macht sie natürlich unglaublich leicht. Wenn man sie in der Hand hält, glaubt man kaum, dass man damit tatsächlich fotografieren kann.
Auch wenn alles nur Kunststoff ist, ist die Verarbeitung sehr gut. Keine ausgefressenen oder schiefen Nahtstellen. Manche Teile sind vielleicht etwas dünn geraten, so dass ich ein wenig die Befürchtung habe, dass sie bei schlechter Behandlung brechen könnten. Wobei das eigentlich nur auf ein Teil wirklich zutrifft. Ich weiß nicht, wie es heißt, aber es ist das Stück ab Boden, mit dem man den Film unten fixiert.
Von der Art her ist die Diana ähnlich zu der berühmten Holga, nur etwas kompakter.
Die Kamera funktioniert komplett mechanisch und hat nur sehr wenige Bedienelemente.
Oben befinden sich zwei kleine Löcher, in die die Pins vom Aufsteckblitz rein kommen. Mitgeliefert wird auch ein Adapter, mit dem man auch andere Blitze nutzen kann. Allerdings hätte ich die Befürchtung, dass mein großer und schwerer Metz 52 da irgendwas kaputt machen würde. Kleinere Blitze würden aber gut drauf passen.
Es findet aber keinerlei Lichtmessung statt, so dass man den Blitz vorher korrekt konfigurieren muss. Der Mitgelieferte Blitz ist eh nicht verstellbar. Der Blitz ist auch das Einzige Teil, wo eine AA-Batterie rein kommt.
Mitgeliefert werden auch mehrere verschiedenfarbige Folien, die man vor den mitgelieferten Blitz hängen kann, um Farbeffekte zu erzeugen.
Daneben befindet sich der Sucher. Er zeigt natürlich nicht das Bild, was man durch das Objektiv sehen würde, es ist ja keine Spiegelreflex. Den Sucher kann man höchstens als grobe Hilfe bezeichnen. Man kann damit eh nicht das ganze Bild erfassen. Mit der Kamera wird aber eh viel aus der Hüfte und anderen Positionen geschossen, bei denen man gar nicht durch den Sucher schaut.
Neben dem Sucher ist das Rad zum vorziehen des Films. Es hat keinen Einrastpunkt, wenn man bis zum nächsten Bild vorgezogen hat. So muss man selbst dafür sorgen, dass man an die richtige Stelle vorzieht.
Außerdem gibt es auch keine Auslösesperre, wenn man den Film nicht vorgezogen hat, wie das bei vielen Analog-Kameras der Fall ist.
Durch das Fehlen dieser beiden Funktionen kann man aber sehr einfach sehr kreative Dinge anstellen. Statt ein ganzes Bild vorzuziehen, kann man z.B. nur ein halbes vorziehen, so dass sich die Belichtungen überlappen. Durch die fehlende Auslösesperre kann man im Prinzip ganz einfach ein Bild so oft belichten, wie man möchte, indem man einfach ohne den Film vorzuziehen mehrfach den Auslöser betätigt.
Ab Objektiv sind vier Bedienelemente angebracht. Zum einen ein manueller Fokus, der eher nach Abschätzung und Gefühl eingestellt wird (1-2m, 2-4m, 4m-unendlich).
Mittels eines Hebels kann man den Auslösemodus festlegen. „N“ steht für normal (Verschluss öffnet sich für ca. 1/60 Sek. Und schleißt sich automatisch, auch wenn der Auslöser gedrückt gehalten wird), „B“ steht für Bulb (Verschluss bleibt so lange geöffnet, wie man den Auslöser gedrückt hält für z.B. Langzeitbelichtungen).
Der Auslöser selbst ist auch nur ein Hebel. Zusätzlich dazu ist an einer dünnen Schnur ein Stück Plastik in Form eines Blitzes (oder so was) an der Kamera befestigt. Wir haben uns gefragt, wozu das gut sein soll. Vielleicht ein Accessoire, wie diese Figürchen, die man an vielen Handys sieht? Nee, weit gefehlt. Bei dieser Kamera hat alles einen praktischen Zweck. Bei Langzeitbelichtungen kann man dieses Stück Plastik in den Spalt stecken, der beim Drücken des Auslösers entsteht. Damit kann man den Auslöser arretieren und somit „bequem“ auch mehrere Minuten belichten.
Das letzte Bedienteil ist die Blendeneinstellung. Das ist auch einfach nur ein Hebel, der vier Einstellungsmöglichkeiten bietet: sonnig (Blende 22), teilweise bewölkt (Blende 16), bewölkt (Blende 11) und Pinhole (Blende 150).
Man kann das Objektiv auch abnehmen und wechseln. Es gibt allerdings nur wenige Objektive (keine Teles). Bevorzugt werden Weitwinkel und Fisheye. Man kann aber mit der Pinhole-Einstellung auch komplett ohne Objektiv fotografieren. So wie es mit den ersten Kameras überhaupt gemacht wurde. Dadurch entsteht dieser typische weiche und verwaschene Look.
Somit kann man sich ausmalen, dass man als ein etwas erfahrener Fotograf sich damit schnell zurecht findet. Aber auch Anfänger begreifen schnell. Zumal es hier nicht um die technische Perfektion ankommt, sondern um den Spaß und interessante Ideen und Effekte.
Die Diana F+ ist eine Mittelformat-Kamera. Das bedeutet, dass sie 120er Rollfilme (6×6) aufnimmt. Auf der Rückseite befindet sich ein kleines Fensterchen, in dem man die auf den Film aufgedruckten Zahlen sieht, die die aktuelle Bildnummer anzeigen. Bei dem Format 6×6 passen da höchstens 12 Bilder drauf. Es gibt noch einen Schieberegler auf dem Rückteil, mit dem man das Format so ändern kann, dass auf den Film auch 16 (kleinere) Bilder passen (6×4.5). Aber dieser typische Lomoeffekt (starke Vignette, Randunschärfen) entsteht am besten bei 6×6).
Die Diana F+ ist aber auch sehr flexibel. So gibt es auch Rückteile für Kleinbildfilme (35mm) und Instantbilder (so wie Polaroid). Diese Rückteile muss man aber extra kaufen.
Wir haben uns direkt das 35er-Rückteil mit dazu gekauft, da die Filme einfach zu bekommen und günstiger in der Entwicklung sind. Für den Anfang zum Üben reichen die aus.
Bei diesem Rückteil werden mehrere auswechselbare Lichtschächte geliefert, mit denen man das Bildformat beeinflussen kann. So kann man neben dem Standardformat für 35mm-Filme auch noch Panorama, Quadratisch und inkl. der Führungslöcher belichten. Leider kann man so belichtete Filme schlecht bei Billig-Entwicklern (wie z.B. DM) weggeben, da die meist nur Standard können.
Das Rückteil bietet auch eine Mechanik, die einem hilft an die „richtige“ Stelle vorzuziehen und außerdem werden die Bilder gezählt.
Leider gibt es das Rückteil nur in Schwarz. Das macht das schöne Design unserer hellen Diana etwas kaputt. Aber egal, es geht ja um die Bilder.
An Filmen kann man eigentlich alles nutzen, was es in diesen Formaten so gibt. Bunt, Schwarz-Weiß, Infrarot (Bunt oder Schwarz-Weiß). Und natürlich die verschiedenen Unterarten mit z.B. starker Sättigung, oder hoher Lichtempfindlichkeit, oder abgelaufene Filme, oder farbstichige, usw.
Der Vollständigkeit halber ist noch zu erwähnen, dass es auch noch eine Diana Mini gibt. Die kann allerdings nur Kleinbildfilme (35mm) aufnehmen und kann auch kein Pinhole. Den Blitz von der „großen“ Diana kann sie aber nutzen.
Da sie wie ein Spielzeug aussieht und auch noch so klein ist, glaubt kaum jemand, dass man damit fotografieren kann. Damit ist man der Held auf jeder Party
Ich bin begeistert davon, und habe nun auch für mich eine komplett schwarze (Modell Black Jack) „große“ Diana bei der Bucht ersteigert (die helle hier ist ja ein Geschenk an meine Freundin gewesen).
Alles in allem ist das eine interessante Abwechslung zu den sonst technisch perfekten und in Photoshop aufgehübschten Bildern, die oft keine Seele haben und nichts erzählen. Dabei geht es nicht nur um das Ergebnis, sondern auch um den Weg dahin. Einfach experimentieren und Spaß haben. Dann die Vorfreude, bis die Bilder zurück sind.
Lomografie besteht auch aus einer offenen und unkomplizierten Gemeinde, die nicht darauf aus ist, wer das Beste, größte und teuerste Objektiv hat. Das Einzige technische, was da mit Stolz präsentiert wird, sind irgendwelche alten Filme aus alten russischen Beständen.
(Falls ihr noch 120er oder 35er Filme habt, die ihr nicht braucht, ich nehme sie gerne ab, und hab auch noch Verwendung dafür, auch wenn sie schon lange abgelaufen sind)
So verwundert es nicht, dass man dort sehr viele und auch junge Frauen antrifft, die die Welt eh anders sehen, daher auch kreativ und ungezwungen fotografieren. Wer so die üblichen Foto-Clubs kennt, weiß dass da die Mitglieder fast immer männlich sind, und das Durchschnittsalter recht weit oben anzusiedeln ist. Und so sind dann meist auch die Fotos. Technisch perfekt und langweilig.
Wie offen und locker das ist, durften wir letztes Wochenende erleben. Da hat einfach jemand über dieCommunity einenLomowalk in Düsseldorf organisiert. Man traf sich am Hauptbahnhof, und ging gemütlich zur Kiefernstraße, die nicht nur für Lomografen interessant sein dürfte.
Ich war überrascht, was für Kameras die Leute teilweise dabei hatten. Es waren nicht nur Dianas. Ja nicht nur Lomo-Kameras. Anzufinden waren auch analoge Spiegelreflex, ganz einfache und billige Knipsen, bis hin zu Lichtschachtkameras a la Rollei. Viele hatten sogar gleich mehrere Kameras dabei und nutzen sie auch eifrig.
Bei einem Gespräch stelle sich raus, dass die Kameras teilweise für ein paar Euro von irgendwelchen Grabbeltischen bei Fotohändlern stammen, aber auch Erbstücke vom Großvater dabei waren.
Hier nun meine Impressionen von diesem Lomowalk. Die sind allerdings mit meiner Nikon D90 entstanden, da ich zu der Zeit noch keine Lomo-Kamera hatte, und die Filme aus der Diana meiner Freundin noch nicht entwickelt sind. Bilder, die mit der Diana gemacht wurden, werde ich dann zu einem späteren Zeitpunkt nachliefern.
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